Richter und Staatsanwälte: Personal und Verteilung
Die Größenordnung ist belegt. Eine aktuelle vollständige Länder- und Gerichtszweigmatrix liegt hier noch nicht verifiziert vor.
Inhaltsverzeichnis & Kapitel
Der belastbare Ausgangspunkt
Die 2024 veröffentlichte IW-Analyse nennt für das Bezugsjahr 2022 mehr als 22.000 Richter und mehr als 6.500 Staatsanwälte. Der aktuelle APuZ-Fachbeitrag verweist für die Staatsanwaltschaften auf 6.511 im Jahr 2022 nach der BfJ-Statistik. Diese Zahlen werden als historische Kapazitätsbasis eingeordnet. Sie sind keine Behauptung, dass im September 2026 exakt ebenso viele Personen beschäftigt sind.
Was für den gewünschten Vergleich noch fehlt
Benötigt wird eine abgestimmte Matrix aus 16 Ländern plus Bund, Gerichtsbarkeit, Gerichtsebene, Richterstatus und Personalmaß. Für jeden Wert muss derselbe Stichtag gelten oder die Abweichung kenntlich sein. Die in dieser Recherche gefundenen BfJ-Anhänge waren nicht ausreichend zugänglich, um eine solche Tabelle fehlerfrei zu übernehmen. Deshalb enthält die Website keine erfundene Verteilung und auch keine hochgerechneten Landeswerte.
Das ist eine Grenze dieser Arbeitsfassung, nicht die Aussage, der Staat erhebe solche Daten überhaupt nicht. Die aufgefundene IFG-Antwort verweist beispielsweise auf Personalübersichten für ordentliche Gerichte und Staatsanwaltschaften sowie Fachgerichte. Dass ein Anhang hier technisch nicht auswertbar war, beweist keine staatliche Geheimhaltung.
Warum eine saubere Matrix mehr bringt
Mit einer verifizierten Personaldatei lassen sich Veränderungen im Zeitverlauf, Anteile der Gerichtszweige, Unterschiede zwischen Plan und Ist sowie Altersabgänge sichtbar machen. Erst nach passender Abgrenzung sind Belastungskennzahlen sinnvoll. Die gesamte Richterzahl eines Landes darf nicht als Nenner für ausschließlich staatsanwaltschaftliche Ermittlungsverfahren verwendet werden.
Transparente Datenlücke mit konkretem nächsten Schritt
Der Auskunftsgenerator dieser Website erstellt eine Anfrage nach aggregierten Personal- und Altersdaten. Er verlangt ausdrücklich die Definitionen, nicht nur eine Zahl. Die Datenstruktur im Webpaket ist dafür bereits angelegt. Unbekannte Werte bleiben leer, bis eine tatsächliche Quelle vorliegt; nachträgliche Ergänzungen können mit Datum und Herkunft dokumentiert werden.
DEIN ANLIEGEN. DEIN NÄCHSTER SCHRITT.
Wissen einordnen.
Den eigenen Fall vorbereiten.
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